Ein Lagersystem planen
Kurz erklärt
Ein gutes Lager beantwortet eine einfache Frage: Wo liegt das Teil? Und zwar ohne Suchen, Raten oder „das müsste irgendwo links sein“. Jeder Bestand bekommt deshalb einen eindeutigen Platz.
Was dein System können sollte
- jeder Lagerplatz besitzt eine eindeutige Kennung
- Kennungen sind gut lesbar und dauerhaft angebracht
- physischer Lagerplatz und Marktplatzangabe stimmen überein
- neue Behälter können ohne vollständigen Umbau ergänzt werden
- ähnliche Farben und Varianten bleiben sicher unterscheidbar
- häufig verkaufte Artikel sind gut erreichbar
Beispiel für Lagerplatzkennungen
R03-F12
Dabei kann R03 für Regal 3 und F12 für Fach 12 stehen. Entscheidend ist nicht das konkrete Schema, sondern seine Eindeutigkeit und konsequente Verwendung.
So baust du es auf
- Lager in Zonen einteilen.
- Regale und Schränke nummerieren.
- Schubladen, Boxen oder Fächer eindeutig kennzeichnen.
- Kennung im privaten Lagerplatzfeld des Lots speichern.
- Einige Testbestellungen picken.
- Unklare oder leicht verwechselbare Kennungen ändern.
Was besser getrennt bleibt
- neue und gebrauchte Ware
- geprüfte und ungeprüfte Ware
- verschiedene Zustandsklassen
- zweifelhafte Farben oder Varianten
- Reklamationen und Rücksendungen
- Verkaufsbestand und privater Bestand
Typische Fehler
- Kennungen wie „große Kiste links“ verwenden
- denselben Lagerplatzcode mehrfach vergeben
- physisch umlagern, ohne das System zu aktualisieren
- ähnliche Farben ohne zusätzliche Kontrolle nebeneinander lagern
- zu kleine Behälter vollständig überfüllen
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